Expertise

Isfahan auf Seide

Echter Orientteppich Isfahan, original handgeknüpft

Herkunft:

Persien

Größe:

109 x 155 cm

Kette & Schluss:

Seide

Flor:

Korkwolle und Naturseide

Knoten:

asymmetrisch (persisch),
ca. 850.000 p. qm

Griff:

velvetartig, fließend

Alter:

ca. 60 Jahre (Shah Produktion)

Erhaltung:

gut

Wert:

11.000,- €

Ausstellungspreis:

6.500,- €

Herkunft

Isfahan, die alte, berühmte Stadt in Südwest-Persien mit großer Vergangenheit zählt zu den schönsten Städten des Orients. Die Blütezeit der Stadt begann unter der Dynastie der Sarawiden, als Isfahan unter Shah Abbas I Hauptstadt wurde. Es entstanden Kunstschulen und Künstler und Kunsthandwerker schufen Meisterstücke in Keramik und Malerei (Fayencen). Bis heute gehört der Isfahanteppich zu den Spitzenteppichen Persiens. Ältere Stückeaus der Shah-Zeit oder früher erreichen beständig steigender Preise und die höchste Wertschätzung.

Farben und Ornamentik

Auf dem naturhellen Hauptfeld, ohne Melange und Steifen im makellosen Innenfeld, stehen vier Sternenmotive mit achtpassiger Ausstrahlung und filigranen Palmettanhängern in der Längsachse. Die zartfarbenen Kontraste und die Transparenz werden von den umrahmenden Schmuckbändern verstärkt. Diese zeigen Palmetten und Rosetten in raffiniertem Wechsel als zusammenhängendes Band, mit Betonung der Spitze oben und unten. Die Mittelachse wiederholt musterpassend mit stärkerer Konturbetonung das Sternenmotiv im Zentrum. Die halbierten und in den Ecklösungen geviertelten Muster begrenzen das Mittelfeld. Die dunkelblaue Hauptbordüre zeigt in strenger, wohlgeordneter Anreihung halbierte vier Eckmedaillons in lichten Blautönen und schmückenden Füllmustern. Schmale  Palmetten- und Wellenrankenbordüren umrahmen die Hauptbordüre. Hochelegante, klarlinige Feinknüpfung mit einem Materialmix aus Wolle und Seide, der die Mustergenauigkeit und Klarheit des persischen Spitzenproduktes zur Perfektion bringt.

Signatur: „Isfahan Parmian“. Unikat.  Sammlerstück.

Ich versichere, vorstehende Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht zu haben.

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